InKreWo 2011
Zwar mit weniger Teilnehmern als sonst, dafür umso intensiver. 13 Mitglieder der Handballabteilung fuhren in die JH Oberreifenberg um über die Themen Jugendtrainingskonzept und Vorstandsarbeit zu diskutieren, Ideen zu sammeln und Konzepte zu erarbeiten.
Sponsorenlauf 2010
Ganze 101 OFC-Handballer und Freunde gingen am letzten Sonntag beim 4. Sponsorenlauf an den Start. Der Wettergott meinte es gut und so wurde gelaufen, gelaufen und gelaufen...
In knallorangen OFC - SL 4 Shirts erliefen die Läuferinnen und Läufer im Alter zwischen 7 bis 49 Jahren insgesamt 894 Runden und somit die Strecke von 715 Kilometern, also von Offenbach nach Wien. Da sich die Starter im Vorfeld fleißig Sponsoren gesucht haben, wurde ein hoher vierstelliger Betrag für die Jugendarbeit der Handballer eingelaufen, hinzu kamen kleinere und größere Spenden von Firmen und Privatleuten! Von dem Geld sollen die Jugendtrainer qualifiziert und die vielen überfachlichen Aktivitäten für alle Kids und Jugendliche unterstützt werden. Außerdem erhält die Edith-Stein-Schule eine Spende für ein integratives Projekt.
Das zehnköpfige Organisatorenteam, diesmal in schwarzen Shirts, hatte den Tag gut organisiert, sodass auch die Großeltern, Eltern, Geschwister und Freunde auf ihre Kosten kamen. So konnte man seine Wurfstärke in Stundenkilometern messen lassen, am Glücksrad Fanartikel und viele weitere attraktive Preise gewinnen oder sich von unserer Jugendleiterin Laura schminken lassen. Auch für das leibliche Wohl war natürlich ausreichend gesorgt.
Statistisch gesehen ergab der Tag folgende Ergebnisse: Visnu Vasanthkumaran aus der männlichen D-Jugend lief 25mal die 800 Meter-Runde, das war mit Abstand die längste Strecke, das meiste Geld erlief ein Mädchen aus der weiblichen C-Jugend und die meisten Läufer (13) stellte die männliche B-Jugend! In diesem Jahr gab es erstmals eine Mannschaftswertung, es wurde die Summe aller genannten Punkte (Runden x Läufer x Euros) ermittelt und die Mannschaft mit den meisten Punkten hat einen Besuch im Kletterpark gewonnen! Und der Gewinner ist die...
männliche E-Jugend
mit sage und schreibe 1.113.396 Punkten, zweiter wurde die weibliche C-Jugend (789.912) und dritter die 1. Männermannschaft (765.408). Herzlichen Glückwunsch!!!
Ein weiteres Highlight des Tages war die Ziehung des "Spiel des Jahres" und nach einer äußerst spannenden Ziehung durch die Glücksfee Leonie wurde unter großem Applaus die 1. Männermannschaft gezogen! Die Männer können sich auf ein Heimspiel vor "vollem Haus" freuen!
Verabschiedet wurde zum Schluss eines erfolgreichen Tages noch unser fünfter FSJler Julian Baur, der uns ein Jahr prima in der Handballabteilung unterstützt hat.
Babs für das Orga-Team
Nachdem die letzte Jugendfahrt 2009 uns nach Wetzlar geführt hatte, entschlossen sich die Teamer dazu, dieses Jahr wieder in die altbekannte Jugendherberge nach Oberreifenberg zu fahren. 10 der Betreuer kamen dort schon am Samstag an, bereiteten die Woche vor, gingen erneut die Pläne durch, kauften ein, guckten das Viertelfinalspiel der Deutschen, ehe am Sonntag, dem 4. Juli, die 32 Teilnehmer in Begleitung von 2 weiteren Betreuern eintrafen.
Das diesjährige Motto lautete, passend zur derzeit ausklingenden Fußballweltmeisterschaft in Südafrika, "Weltmeister(n)". Die Welt meistern und Weltmeister werden - und dabei ausnahmsweise mal nicht NUR an Fußball denken. Hierbei wurde täglich ein Kontinent bereist und konnte mit viel Spaß, Engagement und natürlich Kreativität nicht nur besucht, sondern eben auch gemeistert werden. Vermerkt wurde das mit dem Expertenstempel im extra angefertigten Reisepass, das jedes Kind bei der Einreise zu Beginn der Fahrt ausgehändigt bekam. Um die Welt vor Schmugglern zu bewahren, mussten sich die Reisenden zuvor jedoch erst einmal einer Untersuchung der HULD-Behörde unterziehen. Handys und andere elektronische Geräte, die laut Packzettel und offiziellem HULD-Gesetzbuch während der Jugendfahrt verboten sind, wurden bei dieser Aktion bis zum Ende der Woche beschlagnahmt. Nach und nach passierten die Kinder die Zollstationen und konnten sich in ihren Zimmern einrichten, ehe sie die erste Reise nach Europa führte.
Nach erfolgreicher Einreise, samt Impfung, führten die Weltmeister ihre erste Operation durch: Vampire aus Europa vertreiben. An verschiedenen Stationen mit verschiedenen Aufgaben sammelten sie verschiedene Gegenstände, um die Vampire aus dem Wald der Jugendherberge und damit aus ganz Europa zu verscheuchen. Dies verlief zwar an manchen Stellen etwas rigoros, aber ohne Zweifel erfolgreich. Ganz ohne Vampire ging es dagegen am Montag in Afrika zu. In verschiedenen Kreativ- und Sportworkshops bastelten die Kinder Rasseln, Masken und das typisch afrikanische Kazoo, spielten afrikanische Kleinspiele oder Fußball. Nachmittags schützten sie durch Überwaltigung vieler Aufgaben einheimische Tierarten vor Wilderern und benötigten am Abend beim traditionsreichen Bandenspiel etwas Würfelglück. Am Dienstag in Asien war vor allem Kreativität gefragt. Diese konnte in den Workshops "Crazy Machines" und "Stop Motion" ausgelebt werden, in denen eine crazy Maschine gebastelt, gebaut, geklebt, aufgestellt und ein Stop-Motion-Film mit vielen verschiedenen Fotos erstellt wurde.
Mit beiden Ergebnissen waren Betreuer und Kinder sehr zufrieden - dies galt auch für den anderen Workshop "Origami" und für die Sportworkshops vor dem Mittagessen. Für den Rest des Tages war viel Laufen angesagt. Beim sogenannten "Spiel zum Thema", das jeden Tag stattfand und die jeweiligen Kontinente behandelte, waren einige Betreuer auf oder neben dem Gelände der Jugendherberge verteilt. Die Teilnehmer sammelten, erspielten und erfragten sich eine ganze Menge an Gegenständen. Viele konnten bei einem Betreuer gewonnen und bei einem anderen getauscht werden, sodass am Ende die ewigen, wichtigen Objekte übrigblieben, die sie über das Orakel zum Schatz von Asien führten. Trotz des Aufwandes und der körperlichen Anstrengung, die die Kinder bei der Schatzsuche betrieben hatten, waren sie bereit, um am späten Abend die Nachtwanderung anzutreten. Diese gestaltete sich lang und nass, natürlich mit ein bisschen Erschrecken. Die jüngeren Teilnehmer durften sich bei einer kleinen Gruselgeschichte etwas fürchten. Natürlich waren am Mittwoch wieder alle in bester Verfassung, um sich den Ozeanien zu stellen. Zu den Workshops zählten Cricket, einen Bumerang oder ein Memoryspiel basteln, Frisbee-Golf, Touch-Football und ein Theater-Workshop. Nachmittags mussten die Teilnehmer von Insel zu Insel, sprich von Station zu Station, hüpfen, um den Weg zurück auf ihre Ozeanien-Lieblingsinsel zu finden. Dafür waren Wasserspiele aufgebaut und hier und da wurde man auch mal ins kalte Wasser geworfen. Im Anschluss an die lange Reise konnte man beim Sockencatchen auf einer rutschigen Plane gegeneinander antreten oder sich und andere auch einfach so "erfrischen". Zur Freude der Teilnehmer waren spätestens bis zum Abendessen die Betreuer ebenso durchnässt wie sie selbst. Über den Mittwochabend und das Fußballspiel zwischen Deutschland und Spanien, das per Laptop und Beamer auf einer Art Leinwand gemeinsam geguckt wurde, ist an dieser Stelle nicht weiter zu berichten. Am Donnerstagmorgen reisten die Kinder ein letztes Mal mit KUSN-Airlines nach Amerika. Vormittags konnten sie die Beauty Farm besuchen, Indianerschmuck basteln oder Buttons herstellen und sich in den Sportworkshops beim Tanzen, Flag-Football oder Baseball unter Beweis stellen. Ebenfalls unter Beweis stellen konnte man sich beim Statuenspiel, dem letzten Spiel zum Thema. Hier war vor allem Einsatz und Vielseitigkeit gefragt, denn die Aufgaben an den vielen Stationen reichten von Zeichnen mit verbundenen Augen über Alter der Betreuer einschätzen bis zu Hand- oder Kopfständen. Für erledigte Aufgaben erhielten die Teilnehmer Murmeln, um sie beim Händler gegen Lebensmittel einzutauschen. So kam auch Carsten auf seine Kosten, denn er war mit der Aufgabe betraut, den Tabasco, die Kieler Sprotten und den Löwenzahn letztendlich zu verzehren. Im Anschluss an das Statuenspiel, bei dem am Ende auch wirklich die Statue gefunden wurde, hatten die Kinder bis zum Abend Zeit, ihren Teil zu der Geschichte für das lange ersehnte Improvisationstheater zu schreiben. Das junge Publikum führte dabei am bunten Abend Regie und die Betreuer agierten als Schauspieler - als Diego Maradona, 50 Cent, Heidi Klum, der Vuvuzela oder vielen weiteren berühmten Persönlichkeiten. Wie auch im letzten Jahr wurde die Jugendfahrt mit einem Casinoabend beendet. Glück beim Spiel verhalf zu Cocktails, Hot Dogs und anderen verzehrbaren Kleinigkeiten. Aber auch wenn es nicht so gut lief, kam man natürlich nicht zu kurz und konnte sich mit Hot Dogs und Ähnlichem eindecken.
Der letzte Tag stand ganz unter den Zeichen der Abreise und des Abschieds. Nach dem Aufräumen und dem Verlassen der Zimmer gaben die Teilnehmer uns ein kurzes Feedback, ehe die Heimreise nach Offenbach angetreten wurde.
Die Jugendfahrt 2010 war in jeder Hinsicht eine schöne, vielfältige Woche, in der sowohl Teilnehmer, als auch die Betreuer auf ihre Kosten kamen. Mir persönlich, und ich denke, dass ich für alle spreche, hat es großen Spaß gemacht diese Ferienwoche mit euch allen zu verbringen und ich bin mir sicher, dass die nächste Jugendfahrt ebenso gut wird.
Und auch wenn die deutsche Fußballnationalmannschaft es nicht geschafft hat, ein bisschen sind wir alle Weltmeister.
Moritz Jansen
IG Offenbeach
Bei sehr schönem Wetter trafen sich ca. 45 jugendliche Mitglieder und Eltern zu Beachhandball, Beachvolleyball, Fuchsjagd und Quatschen auf unserem Gelände auf der Rosenhöhe. FSJler Julian hatte mit unseren Neu-JSAlern und Carsten die Organisation übernommen, sodass auch für das leibliche Wohl gesorgt war. Besondern Dank außerdem an Michael Langsdorf und seine Frau fürs Grillen!
Aufstieg der Herren II
Als Aufsteiger standen sie schon fest, aber mit einem 37-27-Sieg über Großauheim II wurde unsere 2. Herrenmannschaft auch noch Meister der C-Klasse. Der verdiente Lohn wurde an Ort und Stelle vernichtet.
Spiel des Jahres 2010
Leicht verschwitzt sitzen die Spielerinnen der weiblichen E-Jugend in der Umkleidekabinen und hören sich die letzten Instruktionen ihrer Trainer an. Alle sind heute etwas nervöser als sonst. Beim Verlassen der Kabine treffen die Spielerinnen auf die Handballer der ersten und zweiten Herrenmannschaft - alle in Trikots.
Die nervösen Mädchen sind plötzlich noch aufgeregter. Da ertönt auch schon aus der Halle das Einlauflied. Jeder Herrenspieler schnappt sich schnell ein oder zwei Kinder und läuft mit ihnen in die Halle ein. Ohrenbetäubender Lärm ist zu hören. Die knapp 330 Zuschauer trommeln, tröten, klatschen, pfeifen und schreien - Gänsehautatmosphäre.
Der Hallensprecher stellt jede Spielerin einzeln vor - jede bekommt ihren eigenen, persönlichen Applaus. Dann soll es losgehen... Schnell nochmal einen Mannschaftskreis gebildet und den Schlachtruf losgeworden. Das Schiedsrichtergespann stellt sich unterdessen schon mal auf und wartet auf den Anwurf.
Ein begeisterndes Spiel beginnt. Schon nach wenigen Sekunden ist die Aufregung der beiden Teams verflogen und jede Einzelne versucht das umzusetzen, was sie in den Trainings gelernt hat.
Während die Mädchen beider Teams von den 330 Zuschauern angefeuert werden und jedes Tor mit einer Jubelorgie von Seiten der Zuschauer gefeiert wird, hat die Bewirtung aller Hand mit dem Zuschaueraufgebot zu kämpfen. Zwei Servierwägen müssen immer wieder neu bestückt werden, weil Brezeln, Brötchen und Getränke reißenden Absatz finden. An diesem Tag ist für Stimmung, Spannung und Bewirtung gesorgt.
Irgendwann ist das Spiel dann auch vorbei. Es gab wohl einen Gewinner zwischen den Mannschaften des OFC und den Gästen aus Klein-Auheim - dieser war aber eher nebensächlich! Wer mit 9-10 Jahren schon vor so einem Publikum gespielt hat, der kann einfach nicht verloren haben!
Neben der Erfahrung, die die Spielerinnen gesammelt haben, bleibt noch die Erkenntnis, dass man so ein Happening ruhig nochmal wiederholen kann. Allerdings erst in der nächsten Saison, es soll ja nur ein "Spiel des Jahres" geben..
Carsten
InKreWo 2010
Das diesjährige InkreWo (Intensiv Kreativ Wochenende), führte die 29 Teilnehmer wieder einmal in die Jugendherberge Oberreifenberg ganz in der Nähe des Feldberges im Taunus. Dieses mal gab es 2 Themen. Zum einen ging es um die Fortbildung unserer Jugendtrainer durch einen externen Referenten der Handball-Akademie.de. Zum anderen wurde über die Zukunft der Handballabteilung gesprochen, da es einige Probleme gibt die es in naher Zukunft zu lösen gilt.
Die Anreise der meisten Teilnehmer war Freitag Abend gegen 19 Uhr, allerdings gab es wie jedes Jahr ein "Tschaka Special" welches bereits am frühen Mittag begann. Hierbei wurden von 12 bzw. 13 Teilnehmern wieder einmal einige Kooperationsspiele gelöst, die allen großen Spaß gemacht haben. "Die Gruppe hat an diesem Tag so gut harmoniert, wie es selten vorkommt" (O-Ton Jonas).
Als dann die Gruppe später vollständig war und die Betten bezogen waren, wurde noch Kennenlernbingo, Zipp-Zapp und mehr gespielt.
Der Rest des Abends wurde dann mit Spielen, Spaß und Feiern zu Ende gebracht bis es dann am nächsten Morgen richtig losging.
Am Samstag begann dann die Trainerfortbildung durch Matthias Perl alias "Timmy" für die Hälfte der Gruppe, dieser schulte die vielen mitgereisten Jugendtrainer besonders in Sachen langfristige Trainingsplanung, Trainingsaufbau und erklärte die Grundbausteine eines altersgerechten Trainings. Natürlich gab es auch viele Tipps und Fragen, die beantwortet wurden. Schade war das Fehlen einer Sporthalle, so war das ganze recht theoretisch, doch wurde es immer wieder durch interessante Filme und Gruppenarbeiten aufgelockert.
Die Übrigen arbeiteten beim Thema "Zukunft OFC" parallel dazu an den Hauptproblemen unserer Handballabteilung und sammelten in Gruppen zahlreiche Ideen und Lösungsvorschlägen um an Geld, Schiedsrichter und mehr zu kommen. Außerdem wurde über die fehlende Motivation einzelner im Verein gesprochen.
Nach erneut lustigem Abend (und fragwürdigen Taten in der Nacht) wurden dann die Ergebnisse am Vormittag allen vorgetragen. Nun konnte die gesamte Gruppe noch einmal aufzeigen, welche Ideen vermutlich die Besten sind.
Zum Abschluss gab es noch eine Ausklangsrunde zum InkreWo selbst, aber auch zur Zukunft der OFC Handballer durfte jeder noch einmal etwas sagen.
Insgesamt sind einige gute Vorschläge entstanden, die jetzt vom Vorstand weiterentwickelt und vom ganzen Verein umgesetzt werden müssen. Nach wie vor ist jeder aus dem Verein eingeladen an den Vorstandssitzungen teilzunehmen wenn Interesse, Lust, Ideen, o.ä. besteht.
In diesem Sinne
KUSN
Und gute Besserung an Mirella, sie hatte sich eine recht tiefe Schnittverletzung beim Rodeln zugezogen.
FSJler Julian