Damen - Saisonabschlussfahrt nach Mallorca

Am Abflugtag war frühes Aufstehen angesagt. Gegen halb-drei ging es für alle Richtung Airport. Als alle pünktlich in der Abflughalle eintrafen, war die erste Hürde genommen und der Selfie-Stick konnte das erste Mal (und bei Leibe nicht das letzte Mal) auf dieser Reise angewendet werden.

An der Sicherheitskontrolle des Frankfurter Flughafens fielen wir auf. Alle zwölf OFC–Frauen hatten ihre Vereins-Trainingsanzüge an und so ließen die Nachfragen nicht lange auf sich warten. Die Frage eines Security-Mitarbeiters, ob sich die Mannschaft in ein Trainingslager begäbe, konnte klar mit einem „Nein“ beantwortet werden. Das Team wollte ein positives Reiseerlebnis zum Saisonabschluss erleben. Das war vorrangige das Ziel dieser Fahrt, welche dankenswerterweise von der Handballabteilung bezuschusst wurde.

Wir erwischten vom Wetter her zwei sehr schöne Tage auf Mallorca. In S`Illot, Nähe Cala Millor, wurde in einem Privat-Haus direkt am Meer Quartier bezogen. Einkaufen, Frühstück und dann ab direkt an den Strand. Creme, Hut und Schirm mussten uns vor der intensiven Sonne schützen. Trotz große Bemühungen konnte der ein- oder andere Sonnenbrand nicht verhindert werden. Am Abend Selbstversorgung am Grill und Herd. Gemeinschaftlich wurde das Essen vorbereitet. Die Organisation klappte gut („läuft“), es gab eine vielseitige Auswahl an Speisen und alles schmeckte vorzüglich. Danach ein Abstecher zu Mario „Club 57“, der, wie wir erfuhren, auch mal in einem Handballverein in Westfalen aktiv war und nun einen Pub am Stand betreibt. Das „Crazy Monkey“ war gähnend leer und ohne Stimmung, bis zu dem Zeitpunkt, als wir einfielen. Letztendlich hatten wir zwar mehr oder weniger 24 Stunden in den Knochen – das tat der guten Stimmung aber überhaupt keinen Abbruch.

Der zweite Tag, ein ähnliches Bild. Nach dem Frühstück, direkt an den Strand. Am Nachmittag dann eine kleine Herausforderung. Klippenspringen in der Cala Morlanda. Drei Spielerinnen wagten es, aus ca. acht Metern ins Meer zu springen.
Am Abend keine Experimente, gemeinschaftliches Essen im „Es Mollet“ mit Blick auf das Mittelmeer und den Strand. Knifflig und widerspenstig erwiesen sich Langusten-Beine und Krebsteile. Mit speziellem Gerät und Unterstützung des Kellners gelang es allerdings an das Fleisch der Krustentiere zu kommen. Ein kurzer Abstecher noch zu Mario und dann Spaziergang nach Hause.

Nach wiederum einer kurzen Nacht holte uns unser Bus pünktlich um 5.30 Uhr ab. Es war merklich leiser im Bus, als auf der Hinfahrt. Mittags in Frankfurt wieder angekommen, trennte man sich etwas übermüdet nach zwei tollen Tagen. Ein schöner, gelungener Saisonausklang, der uns positiv in die neue Saison hinein begleiten wird.

Einen besonderen Dank an:

– Diana für die Organisation der Flüge – Monika für die Organisation des Bus-Transfer – Claudia, Karin, Monika, Marcel für die Unterkunft der Mannschaft – Marga und Cord für die Unterkunft der Trainer und sonstige Hilfestellungen – den Vorstand für die finanzielle Unterstützung – Marina und Lajya für Unterhaltung einzelner Spielerinnen am Strand – Yara und Jasmin für die schnelle Reaktion beim Wasserrohrbruch – Cord nochmals für die schnelle Behebung des Selben – den Jetski-Rennfahrer, der vergeblich versuchte Nadjia loszuwerden – die Mannschaft, die kooperativ und zickenfrei das Wochenende gestaltete – Pablo…..

Jens